Archiv für die Kategorie „Selber gefummelt“

Schnipselchen

Dienstag, 25. Oktober 2011

- Ich besitze nun einen Schrittzähler. Der haust an meinem Bein. Und sollte idealerweise jeden Tag bis 10000 zählen. Nun ja. Gestern kam ich immerhin bis 4000, aber ich fing ja auch erst Mittags an. Mal sehen, wie das beim Sport sein wird.

- Ich sehe weit in die Zukunft und plane Urlaub für Juni 2012. Eine Flusskreuzfahrt auf der Mosel. Mit meiner Oma. Sollte dieses Jahr schon sein, aber wir waren zu spät dran und es gab nix vernünftiges mehr.

- Meine Häkelblümchen vermehren sich, mittlerweile sind es 13. Ich muss nur noch rausfinden, wie ich die Fäden am besten vernähe. Das ist immer die ungeliebteste Tätigkeit bei solchen Arbeiten.

- Die Hochzeit am Wochenende war so lala. Die Trauung war schön, doch danach war Leerlauf und Chaos. Die Feier abends war sehr nüchtern, keine Reden, keine Spiele. Deko macht viel aus, hab ich gemerkt. Und der DJ hatte autistische Züge. Fanden wir. Jedenfalls wissen wir jetzt, was wir besser machen können.
Bald geht es an die Einladungen.

- Falls ihr auch nur einen Hauch von Interesse für Fantasy hegt, lest “A Song of Ice an Fire” von George R. R. Martin oder seht euch zumindest die Serie “Game of Thrones” an. Beides am besten im Original. Bei den Büchern bin ich mit dem 2. Band fast durch, die 1. Staffel der Serie habe ich gestern zu Ende gesehen. Absolut episch!

Jetzt häkelt sie auch noch!

Montag, 17. Oktober 2011

In Klein Bloggersdorf gibts ja immer wieder was neues, interessantes.
Heute mal Frau Bauchherzklopfen. Sie möchte für ihr zweites Kind eine Decke häkeln und zwar die hier. Das artet in Arbeit aus, wie man sich denken kann.
Und weil es bis zur Geburt nur noch ein paar Monate sind und sie bereits eine kleine Tochter und daher nicht uneingeschränkt Zeit hat, fragte sie nun im “Dorf” um Hilfe beim Blümchen häkeln.

Sowas find ich spannend! Jetzt hab ich leider zuletzt in der Grundschule gehäkelt und hatte wirklich null Ahnung, wie das bloß ging. Ich erinnerte mich an Luftmaschen und feste Maschen, wie letztere gingen, tja, gute Frage.

Zum Glück gibts ja das Internet und youtube und so machte ich mich gestern abend dran, mal probehalber, feste Maschen sowie halbe und ganze Stäbchen zu häkeln.

Und dann eine Häkelblume.

Man erkennt was es ist, ich bin stolz und werde nun probehalber noch etwa fünf weitere Blüten häkeln. Ich bin ja gar nicht süchtig. ;-)

Hüpft, ihr Socken, hüpft!

Montag, 10. Oktober 2011

Schon des öfteren habe ich in einschlägigen Strickblogs- und Foren gelesen, dass einer Strickerin mal wieder etwas “von den Nadeln gehüpft” sei. In meinen Augen ein völlig abwegiger Begriff, da er für mich impliziert, das Teil sei sehr rasch gestrickt worden, ohne Mühen, innerhalb von Stunden fertig.
Rückblickend auf meine Strickkarriere, nein, mir ist noch nie was von den Nadeln gehüpft.

Nun ist aber eine Freundin aus Schulzeiten schwanger. Der Kontakt war nie ganz verloren gegangen, aber wir haben ihn nun wieder aufleben lassen. Das Kind soll Mitte November zur Welt kommen und was bietet sich da mehr an, als ihm ein paar warme Söckchen zu stricken.

So strickte ich also an diesem Wochenende in anderthalb Tagen ein Paar Söckchen. Die erste wurde traditionell zweimal angefangen, die Bumerangferse ist echt nicht meins und zuviele Maschen warens auch.

Mein sinnloses Hirn brachte mich gestern zwar mehrfach dazu, die Söckchen zu nehmen und zu bewundern, weil sie mir vom Farbmuster her so wunderbar identisch gelungen waren. Aber anstatt dass ich mal ein Bild davon gemacht hätte, bei Tageslicht.

Nun denn, Bild folgt heute abend. Und ich weiß jetzt, wie es ist, wenn einem etwas “von den Nadeln hüpft”. ;-)

wip wednesday: Revontuli, Reihe Reihe 91

Mittwoch, 7. September 2011

Sehr weit bin ich nicht gekommen. Das Wochenende war verplant und die Reihen werden halt doch einfach immer länger.

Trotz allem kann ich mir noch nicht so recht vorstellen, dass da mal ein recht großes Tuch draus werden soll. Aber ich hab ja auch noch keine Erfahrung mit der Tuchstrickerei.

wip wednesday: Revontuli, Reihe 75

Mittwoch, 31. August 2011

Da bin ich grad. Das ist etwa die Hälfte der zu strickenden Reihen.
Nachdem ich insgesamt drei Stunden lang meine Strickwolle entwirrt hatte (schuld waren eigene Faulheit und Doofheit), kann ich jetzt fröhlich weiterstricken. Mittlerweile bin ich bei etwa 180 Maschen in einer Reihe, natürlich kommen jede Reihe ziemlich viele hinzu und so dauert das ganze doch ein Weilchen. Immerhin, man kann erkennen, was es werden soll.
Bereits jetzt frage ich mich, wo ich das gute Stück später spannen soll. Da wird wohl mal an einem Tag mein Bett herhalten müssen.

Außerdem habe ich mich bei DER Strickcommunity angemeldet: ravelry. Damit ich auch ja immer Sachen finde, die ich unbedingt stricken muss, die mich in die Verzweiflung treiben und die ich vor allem später nicht so recht gebrauchen kann. Naja, meine Oma freut sich bestimmt über ein Tuch. Und meine Schwiegermutter auch…

Tuchstrickerei II

Samstag, 20. August 2011

Wie erwartet, läuft alles nicht so reibungslos. Die Strickschrift hab ich nach dem drölften Mal durchlesen verstanden, ich hatte noch nie zuvor mit sowas gearbeitet.

Verstehen hilft leider nicht, wenn man Zeichen übersieht oder falsch interpretiert. Der erste Teil der Strickschrift (25 Reihen) hab ich gestern abend geschafft – und heute morgen wieder aufgetrennt, es war einfach nur Chaos, und hoppla: Der Schrägstrich da ist andersrum, das bedeutet auch was völlig anderes. Und wie Umschläge gehen, muss ich mir auch noch mal anschauen.

Von meinem üblichen Problem: “Wo kommt diese Masche her? Die ist doch zuviel!” mal ganz zu schweigen.

Auf ein neues. Wenn ich haushaltsmäßig dazu komme.

Tuchstrickerei

Dienstag, 16. August 2011

Das Internet mal wieder. Es fixt mich immer wieder an. Diesmal zur Tuchstrickerei. Im Großen und Ganzen ist Mairlynd schuld, die so wundervolle filigrane Tücher herstellt. Dass in meinem alten Forum auch gestrickt wird wie blöd, macht es nicht besser.

Da ich kaum mehr als ein Anfänger bin (4 Schals, 2 Paar Socken und 1 Paar Stulpen zählen quasi nicht), brauche ich auch was halbwegs anfängertaugliches. Es wird ein Revontuli. Glücklicherweise gibt es auch eine deutsche Anleitung, die ich nach 15x Durchlesen auch fast verstanden habe. Der Rest ergibt sich dann hoffentlich.

Die Wolle ist bereits bestellt (petrol und mitternachtsblau, ich liebe DaWanda) und kommt hoffentlich schnell an, am Wochenende hab ich nämlich Zeit. Jetzt brauche ich nur noch so unwichtige Dinge wie ne Rundstricknadel, die groß genug ist, Maschenmarkierer und vielleicht auch einen Reihenzähler. Läuft!

Nackte Hörnchen

Dienstag, 19. Juli 2011

(Oh, die Überschrift wird Herrn Google freuen. ;-) )

Ich hab mal wieder genäht:

In anderthalb Wochen fahren wir in den Urlaub bzw. wir besuchen Verwandte von Schatz. Dazu fahren wir ca. zehn Stunden Zug und weil wir früh aufstehen müssen und ich sowieso immer einschlafe bei solchen Aktionen und mir dann der Nacken wehtut, war die Besorgung von Nackenhörnchen angesagt. Aufblasbare sind Mist (auch wenn sie wunderbar wenig Platz wegnehmen) und ausgestopfte kann ich auch selber. (Fast) alles war da und da oben sind sie.

Gefüllt sind sie mit Styroporkügelchen, von denen ich mir für was anderes mal einen Riesenkarton hatte liefern lassen. Da ist immer noch ne Menge von da. Leider. Die sind ausgesprochen widerspenstig, die Dinger.

Neues Projekt: Eis selber machen

Mittwoch, 4. Mai 2011

Frau … äh … Mutti schrieb schon des öfteren über ihre Eismaschine und tolles selbstgemachtes Eis und empfiehlt dringend den Kauf einer solchen.
Jetzt liebe ich ja Eis, weigere mich aber, den Kauf einer Eismaschine auch nur in Betracht zu ziehen. Scheitert allein schon an “Kein Platz im Eisfach, da ist das selbstgebackene Brot drin”.

Nun gut, es gibt ja Google und Google spuckte das hier aus.

Natürlich möchte ich jetzt sofort anfangen, Eis zu machen, bloß hab ich keine Zeit. Nicht vor nächstem Mittwoch. Aber da mach ich dann Eis. Bevorzugt schokoladig und mit Frucht. Freut euch auf fiese Eisbilder. ;-)

Backe Backe Cupcakes

Samstag, 19. Februar 2011

Bei Maufeline gabs Schnickers-Cupcakes. Schnickers wegen der Erdnussbutter und so.

Morgen ist Wahl in Hamburg und meinereiner backt da quasi traditionell was für die anderen Wahlhelfer, die ja aus Freundes- und Kollegenkreis rekrutiert sind. Dieses Mal also oben genannte Cupcakes, was ja nichts anderes als Muffins mit Überzug, in diesem Falle Buttercreme, sind. Das Innere wird wegen Allergie und Aversion gegen Erdnüsse durch Nutella oder alternativ nichts ersetzt.

Zuerst mal: passende Musik.

Wir beginnen mit den Vorbereitungen für die Buttercreme. Da sowas wie Karamellsauce in meiner Welt nicht existiert, mache ich die Buttercreme nach Omas bewährtem Buttercremetorten-Rezept.

Dazu kochen wir Pudding mit Sahnegeschmack.

Klarsichtfolie zur Verhinderung der Hautbildung drauf und ab nach draußen auf den Balkon, zum Abkühlen. Zum Glück ist Winter. Da ich das mit dem “unter Rühren hinzugeben” nicht so drauf habe, wurds nicht so glatt, aber das macht nichts. Glaube ich.

Danach ist wegen akutem Küchenchaos erstmal Spülen angesagt. Nein, das Chaos kam nicht nur vom Puddingkochen.

Jetzt wird Kaffee gekocht. Da bei uns keiner Kaffee trinkt, fummle ich hier mit Instant-Kaffee rum, den brauche ich auch später noch für die Buttercreme. Dazu kommt die Bitterschokolade.

Abwiegen auf Mutterns guter alter Küchenwaage.

Alles in die Schüssel und verrühren.

Mehl und Co dazu. In Ermangelung eines Mehlsiebes kommt einfach alles nach und nach dazu. Klappt auch.

Mix it, Baby!

Ab in die Förmchen, in ein paar kommt noch Nutella.
Und ab in den Ofen!

Jetzt gehts an die Buttercreme. Butter, etwas Zucker und Instantkaffee verrühren, dazu kommt der erkaltete Pudding.

Der sollte eigentlich nicht eiskalt sein (siehe Winter), weil sonst wirds risselig.

Egal. Schmeckt trotzdem. Und ich stelle fest: Es geht auch mit der halben Menge Butter. Schmeckt trotzdem, wie es soll.

Die Cakes kommen aus dem Ofen. Und ich erkenne, warum die noch einen Überzug kriegen sollen. Es hat wohl ein Teigbeben stattgefunden, alles rissig.

Abkühlen lassen und überlegen, wie man die Creme auf die Cakes kriegt. Hübsch draufspritzen scheitert an der Konsistenz und an der eigenen Blödheit, einen Gefrierbeutel richtig anzuschneiden. Also kommt das so drauf.

*räusper*
Nun ja. Appetitlich ist was anderes. Sieht farblich unangenehm und von der Konsistenz her aus wie Haferschleim. Ärgerlich. Das Auge isst bekanntlich mit.

Tun wir noch ein paar Schokostreusel drauf. Die sind angelaufen. Ach Mann!

Das ist nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich hoffe jetzt, dass die Cupcakes morgen besser aussehen, wenn die Creme nochmal etwas fester geworden ist, falls sie das denn wird. Mit risseliger Buttercreme habe ich durchaus Erfahrung.

Ansonsten, Hauptsache es schmeckt. Das werde ich dann morgen in Erfahrung bringen.