Archiv für die Kategorie „Seifen“

Happy 2012!

Dienstag, 3. Januar 2012

Frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht und habt die ersten zwei Tage des neuen Jahres (welches mir schon wieder sehr alt vorkommt) gut überstanden. ;-)

Wenn ich mich so in Klein Bloggersdorf umschaue, scheint für viele 2011 ein eher schlechtes Jahr gewesen zu sein bzw. es gab zumindest einzelne unangenehme Erlebnisse. An mir ging der Kelch glücklicherweise vorbei, aber ich hege die berechtigte Hoffnung, dass 2012 für uns alle besser wird. Vielleicht sogar wettermäßig.

Ereignis des Jahres wird natürlich unsere Hochzeit!

Gestern hatte ich einen freien Tag, den ich dafür nutzte, nach zweistündiger Wartezeit einen Reisepass zu beantragen. Für unsere Flitterwochen, außerdem brauche ich für die Trauung ein gültiges Ausweisdokument. Mein Personalausweis läuft Mitte März ab. Und da ich dann einen neuen Nachnamen haben werde, werde ich vor September keinen neuen beantragen.

Wir machen uns Gedanken, welche Unterlagen wir fürs Standesamt brauchen. Jede Website erzählt mir was anderes und dann ist Schatz ja auch noch nicht mal in Deutschland geboren. Wichtiger Programmpunkt also: Zuständiges Standesamt anrufen und alles genau erklären lassen.

Außerdem hab ich Seife gesiedet. Es ging mittelmäßig schief. Ich hab mich in der Menge verschätzt und leider deutlich zu wenig gemacht. Angesichts der Tatsache, dass die Seifen heute schweinchenrosa statt knallrot sind, ist das aber gar nicht so schlimm. Ich spiele jetzt mit dem Gedanken, die Hochzeitsseifen als OHP (oven heating process) zu machen. Die Seife braucht dann nicht wochenlang zu reifen und ich erlebe (fast) keine Überraschung bei der Farbe, da diese erst später hinzugegeben wird. Leider sehen OHP-Seifen nicht so schön aus, wie kaltgerührte. Schwierig. Ich sollte wohl erst mal recherchieren, wieviel Farbpigment ich brauche, um rote statt rosa Seifen zu kriegen. Ich bin da immer recht geizig.

Wenn ich bedenke,

Freitag, 30. Dezember 2011

dass das Seifensieden der Grund für diesen Blog ist. Hm hm. Die letzte Seife wurde im Mai gesiedet.

Aber jetzt heirate ich ja bald (also in ca. 8 Monaten) und da werden immer alle ganz kreativ. Außer mir. Ich mache altbewährtes und siede Seife für unsere Hochzeitsgäste. Rote Seife. In Herzen- und Rosenform. Hach! So romantisch. *räusper*

Jetzt muss ich mich mal dran begeben und gucken, welche Öle und Fette ich verwenden will. Müssen ja nun nicht die teuersten sein, immerhin sollen es fast 100 Seifen werde. Und vor allem muss ich irgendwie ausrechnen, wieviel Seifenleim ich herstellen muss, um solche und solche Formen adäquat zu nutzen.
Gut, dass ich schon entsprechende Erfahrungswerte habe.

Morgen nochmal ins Silvestereinkaufsgetümmel schmeißen. Und dann wird gesiedet. :-)

Kräuterseife “Grün-Gelb”

Sonntag, 22. Mai 2011

Erfolgreich ausgeformt.

Endlich mal ne ordentliche Schichtseife. Ein bisschen Geduld war nötig, aber die beiden Schichten sind prima getrennt. Der grüne Teil enthält getrockneten Basilikum und Zitronenthymian, sowie etwas Spinatpulver zur Färbung. Beduftet mit “Kitchen Herbs”. Der gelbe enthält Ringelblumenblüten, ebenfalls getrocknet und wurde mit “Lemongrass Sage” beduftet.

Der Anschnitt hat jetzt alles etwas kaputt gemacht, aber das macht nix. Und die Silikonform ist nur bedingt für Seife geeignet, es hat sich alles etwas verformt, aber auch das ist kein Drama. :)

Gekühlte Schnecke

Freitag, 20. Mai 2011

Jup, eindeutig Biogemüse, dass wir da so geliefert kriegen. Die Schnecke hing vorhin plötzlich außen an der Gemüseschublade.
Ich hoffe, sie hat ihren Flug ausm vierten Stock überlebt. Bei mir aufm Balkon gibts nix zu futtern für kleine Schnecken.

Ich hab übrigens tatsächlich eine Seife gesiedet, nur deshalb hab ich die Schnecke überhaupt entdeckt. In der Gemüseschublade lagert das destillierte Wasser. Sie gelt jetzt schön vor sich hin, Sonntag gibts hoffentlich Bilder.

Googlen ist schwer?

Montag, 21. März 2011

Sagt mal, wer sucht denn hier bei Google nach “http://www.nichtnocheinseifenblog.de/”? Das kann man auch prima ganz oben in Textfeld vom Browser eingeben. Spart man sich mindestens zwei Klicks.

Hübsch ist die Anfrage “sinnloser Verein”. Da muss ich grad selber nach suchen. Gemeint ist die Bundeswehr. Hehe.
Auch nett: “nähmaschine wenn die maschine stinkt und schwer näht” – Mal zum Kundendienst damit?
Oder: “mainz bleibt mainz 2011 rauchverbot” – Ich gucks ja nur im Fernsehen und in unserer Wohnung herrscht Rauchverbot, ja.

Aber die meisten Suchanfragen sind nach wie vor zu diversen Seifen, Seifenrezepten, Fragen und Problemen und zum Stricken.
Dabei hab ich schon lange nicht mehr gesiedet. Ideen sammle ich nach wie vor, habe aber kaum Muße. Bin immer wieder fasziniert, wie rasch diese Interessen, egal wie stark sie waren, bei mir nachlassen.

Schmotziger Doschdig,

Donnerstag, 3. März 2011

auch Weiberfastnacht genannt. Die fünfte Jahreszeit geht in ihre heiße Phase! Denn: “Am Aschermittwoch ist alles vorbei!” *sing*

Im Gegensatz zu den meisten Leuten in meiner Umgebung und auch den meisten Bloggern liebe ich Karneval. Den rheinisch-westfälischen. Den Sitzungskarneval, den Straßenkarneval und solche Tage wie die Weiberfastnacht, an denen sich die Chefs vor ihren Sekretärinnen in Acht nehmen sollten.

Zu dieser Zeit bereue ich es, in einer norddeutsch-kühlen Stadt wie Hamburg gelandet zu sein. Hier gibts höchstens für die Kinder Fasching. Ich glaube, wenn ich in Köln o.ä. leben würde, ich wäre im närrischen Treiben voll involviert. Wenn vielleicht auch nicht gerade als Funkenmariechen. ;-)

Morgen abend läuft meine absoluten Lieblingssitzung “Mainz bleibt Mainz”. Ich kanns leider nicht gucken, ich habe vor Monaten etwas voreilig fürs Vollplaybacktheater zugesagt. Zum Glück gibt es die Mediathek und sonstige Möglichkeiten.

Und wenn mir jetzt einer kommt mit aufgezwungener Fröhlichkeit und besoffenen Leuten, bei aller Liebe, aber niemand muss irgendwas machen. Den Fernseher kann man umschalten und wenn man sich in den Karnevalshochburgen zu irgendwas gezwungen fühlt, sollte man sich vielleicht überlegen, ob man in der richtigen Stadt wohnt. Denn der Karneval gehört ab dem 11.11. einfach dazu. Alaaf und Helau!

Weiche Seifen

Dienstag, 4. Januar 2011

habe ich gestern aus der zentimeterhoch stehenden Brühe in unserem Keller gerettet. Der Karton, in dem sie lagerten, war vollkommen aufgeweicht, so sehr, dass ich ihn erstmal zum trockenen auf die dortigen Rohre gelegt habe. Sonst wäre der KEllergang noch nasser gewesen als ohnehin.

Wasserrohrbruch im Keller. Oder sowas ähnliches. Dem Geruch und dem Aussehen nach zu schließen, kam da noch ne Menge anderes mit hoch, die im Hochparterre hatten das Zeug auch in der Badewanne und im Klo stehen. Da kommt doch Freude auf.

Erfahren hatten wir schon gestern morgen davon, im ganzen Haus herrschte Aufruhr. Tagsüber dachte ich nicht mehr dran, aber dann nach Feierabend erstmal eine Stunde lang den Keller auszuräumen, da träume ich auch nicht unbedingt von.

Glücklicherweise befanden sich fast nur Kartons darin, die wir zum Teil entsorgt haben. Der Rest kam auf den Dachboden (ja, wir haben sehr viel Stauraum) und der große Sitzsack zum Trocknen auf den alten Schreibtisch, der dort immer noch steht.

Die Seifen liegen nun in einem kleinen Karton in der Wohnung. Ob man sie noch verwenden kann, ist die eine Frage. Wahrscheinlich müssten sie nur wieder gründlich trocknen.

Die andere ist, wie kriegen wir das Wasser aus unserem Keller? Aber die wird an den Hauswart weitergeleitet. Wasn Glück, dass wir zur Miete wohnen. ;-)

Entwarnung

Donnerstag, 26. August 2010

Gestern morgen habe ich die Seife ausgeformt. Irgendwie war alles rot und flüssig. Also so drumherum.
Dann hab ich sie mal geschnitten, um zu sehen, ob es Laugennester gibt. Gibt keine. Kein einziges.

Und nachdem sie nun eine Zeit lang an der Luft lag, ist auch von der Lauge außen oder was auch immer es war, nichts mehr zu sehen. Die Seife ist trocken (so trocken eine frische Seife eben sein kann) und es hat sich auch keine Sodaasche gebildet.

Ich werde die Außenseiten noch etwas abhobeln und sie dann mal zum Trocknen wegpacken. In ein paar Wochen werde ich sie dann mal vorsichtig anwaschen, ob es mir die Haut wegätzt oder eben nicht.

Fotos folgen noch.

Tröpfchen. Schon wieder?!

Dienstag, 24. August 2010

Gestern abend warf ich einen Blick auf die noch nicht ausgeformte “Roter Sand”-Seife.
Da Rizinusöl drin ist, will ich lieber noch etwas warten, bis sie etwas ausgehärteter ist, bevor ich sie ausforme.

Der Anblick erinnerte mich leider unangenehm an meine Schland-Seife.

Oben auf der Seife waren Tröpfchen zu sehen. Erst dachte ich an Öl, doch da es teilweise rot und doch ziemlich flüssig war, befürchte ich, dass es sich wieder um Lauge handelt. Küsschentest traue ich mich nicht mehr, mir ist das Gefühl noch zu gut in Erinnerung (wer mal seine Zunge zwischen die beiden Kontakte einer 5 Volt-Batterie gesteckt hat, weiß Bescheid).

Jetzt erst mal abwarten. So leicht wie bei der Deutschlandseife würde das Einschmelzen nicht, da es viel mehr und dünnere Schichten gibt. Vielleicht wäre eine Marmorierung möglich. Am liebsten wäre es mir,wenn ich gar nicht einschmelzen müsste.

Mir ist schleierhaft, warum schon wieder Lauge austritt. Der Leim wurde ewig gerührt, alle Fette und Öle sind drin, die Lauge wurde sorgfältig abgemessen.
Meine Vermutung war, dass es am roten Kosmetikpigment liegen könnte. Aber das hab ich vorher auch schon mal benutzt, ohne dass die Lauge mal guten Tag sagen wollte.

Schichtseifen sind wohl nix für mich. Ärgerlich!

Roter Sand

Sonntag, 22. August 2010

Heute war ich mal spontan. Das Wetter war längst nicht so schön und sommerlich wie versprochen und ich hatte mir überlegt, entweder einen Kuchen zu backen oder eine Seife zu machen.

Die Seife hat gesiegt. Drei Monate nach der letzten nun also “Roter Sand”. Roter Sand deshalb, weil ich eine gestreifte Seife mit roten Streifen und helleren mit Sand machen wollte.

Während der Vorbereitungen beschloss ich, noch Perlweißpigment in die die Sandstreifen zu machen, in der Hoffnung, dass die fertige Seife leicht glänzt. Ob das klappt, wird man später sehen.

Erst während des Siedens fiel mir auf, dass “Roter Sand” auch der Name einer sehr schönen Ballade von Rammstein ist. Ja, die können auch Balladen.

Der Refrain lautet so:
“Roter Sand und zwei Patronen
Eine stirbt im Pulverkuss
Die Zweite soll ihr Ziel nicht schonen
Steckt jetzt tief in meiner Brust.
[...]
Roter Sand und weiße Tauben
Laben sich an meinem Blut
Am Ende gibt es doch ein Ende
Bin ich doch zu etwas gut”

Quelle: Rammstein – Roter Sand

Man sieht, einige Dinge sind schon von vornherein im Rezept gewesen. Rot, weiß und der Sand. Fehlen die die Kugeln/Patronen. Hier lobe ich meine Mutter, die mir vor einiger Zeit ein Tütchen kleine Kaffeebohnen für meine Seife mitbrachte. Davon habe ich einige als Patronen in den Seifenleim geschmissen.

Beduftet wurde das ganze, wie üblich etwas unpassend, mit Rosenholz, Rosmarin und Zedernholz.
Ein bisschen Sole ist auch noch drin. Ursprünglich war eine reine Soleseife geplant, aber die wirkt wohl gerne mal austrocknend. Das wäre nix für meine Haut.