Ich wollte eine Seife sieden, eine ganz feine, mit vielen feinen Ölen und Haferflocken und Seide.
Gedacht, getan. Gesiedet wurde die Seife schon vor einer Woche, ausgeformt hab ich sie aber erst heute. Trotzdem ist sie noch sehr weich. Diese weichen Seifen produziere ich in letzter Zeit öfter, ich weiß nicht woran es liegt.
Ganz ungewohnt war diesmal, dass der Seifenleim unwahrscheinlich schnell andickte. Ich hab ein bisschen gerührt und dann die Form vorbereitet. Als ich mich dem Leim wieder zuwandte, war er schon längst über das Puddingstadium hinaus. War ein bisschen blöd, denn ich wollte noch färben, beduften und die Haferflocken einrühren. Hat aber glücklicherweise trotzdem geklappt.
Die Seife ist wieder Beweis für mein seltsames Hirn. Ich wollte Seide in der Lauge auflösen. Bis kurz vorm Sieden hab ich an die Seide gedacht. Dienstag abends (!) fiel sie mir wieder ein, also mal eben drei Tage später. Und die Farben hab ich mich dann auch geärgert, schließlich hab ich sie so ähnlich schon mal verwendet.
Sie ist aber doch ganz hübsch geworden. Die Farben stimmen nicht ganz, das Blau ist in Wirklichkeit etwas dunkler und etwas blauer.










