Ostern bei meinen Eltern war sehr schön.
Das Wetter war zwar wieder erwarten bescheiden bis mies, nur Ostersonntag schien teilweise die Sonne. Da waren wir deutlich besser dran als die Bayern, bei denen bekanntlich ne Menge Schnee fiel.
Dafür wurden mir die Gefahren des ländlichen Lebens und des Kochens bewusst. Bei einem Spaziergang schiss mir ein Vogel auf den Kopf. Na vielen Dank. Da lässt sich sowas ja glücklicherweise ausbürsten, mein Vater fängt sowas ja mit neuen Jacken ab.
Derselbe Vater veranstaltete denn auch ein Massaker. Mit Tomatenmark. In einer Dose, die aus irgendeinem Grund unter Druck stand. In einer recht frisch gestrichenen Küche. Man kann es sich vorstellen. Muttern bekam fast einen Nervenzusammenbruch, aber dank schnellem Eingreifen wird wohl zweimal Überstreichen die Küchendecke retten.
Außerdem gab es die Erkenntnis, dass Mensch-ärgere-dich-nicht richtig Spaß machen kann, wenn die Beteiligten halbwegs gute Verlierer sind.
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Gestern sah ich mir die Tribute von Panem an. Also den Kinofilm. Die Bücher haben mich bis dato nicht gereizt, der Film eigentlich auch nicht, aber es war dann doch ganz gut. Sehr zynisch und ich musste nur einmal heulen und mich nur einmal erschrecken. *g*
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Wenn ich bei meinen Eltern war, bin ich die ersten ein bis zwei Tage danach geistig immer noch ein bisschen in der Heimat.
Heute morgen wurde ich dann mit der Nachricht, dass mein einer Chef einen Autounfall hatte und mit mindestens mehreren Knochenbrüchen in einem Provinzkrankenhaus liegt, doch recht hart in die Wirklichkeit zurückgeholt.
So vieles kann sich von einem auf den anderen Augenblick völlig verändern…






