Schon des öfteren habe ich in einschlägigen Strickblogs- und Foren gelesen, dass einer Strickerin mal wieder etwas “von den Nadeln gehüpft” sei. In meinen Augen ein völlig abwegiger Begriff, da er für mich impliziert, das Teil sei sehr rasch gestrickt worden, ohne Mühen, innerhalb von Stunden fertig.
Rückblickend auf meine Strickkarriere, nein, mir ist noch nie was von den Nadeln gehüpft.
Nun ist aber eine Freundin aus Schulzeiten schwanger. Der Kontakt war nie ganz verloren gegangen, aber wir haben ihn nun wieder aufleben lassen. Das Kind soll Mitte November zur Welt kommen und was bietet sich da mehr an, als ihm ein paar warme Söckchen zu stricken.
So strickte ich also an diesem Wochenende in anderthalb Tagen ein Paar Söckchen. Die erste wurde traditionell zweimal angefangen, die Bumerangferse ist echt nicht meins und zuviele Maschen warens auch.
Mein sinnloses Hirn brachte mich gestern zwar mehrfach dazu, die Söckchen zu nehmen und zu bewundern, weil sie mir vom Farbmuster her so wunderbar identisch gelungen waren. Aber anstatt dass ich mal ein Bild davon gemacht hätte, bei Tageslicht.
Nun denn, Bild folgt heute abend. Und ich weiß jetzt, wie es ist, wenn einem etwas “von den Nadeln hüpft”.

Ich hab ja echt gelacht bei der Überschrift
Die Vorstellung war einfach zu schön!
Und ich muss zugeben- mir ist auch noch nie etwas von der Nadel gehüpft- höchstens mal von der Nähmaschine
Wenn mir etwas von den Nadeln hüpft, dann sind mir schlicht und ergreifend die Maschen verloren gegangen und das ist dann ziemlich sch…. -grins-